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Charakteristik:
Natürliches Mineral, seidig glänzend, nadelige, kristalline Struktur, hoher Weißgrad.
Dieses weiße, faserige Mineral verblieb bis in die 30'er Jahre ungenutzt in seinen Lagerstätten. Vor dieser Zeit war Wollastonit nur einer handvoll Geologen als ein unbedeutendes, nicht zu nutzendes Mineral bekannt, das den Namen einer der Großväter der modernen Geologie trug - William Hyde Wollaston, Geochemiker des 18. Jahrhundert.
Die erste bekannte Information von Förderung und nennenswerter industriellen Verwertung des Wollastonit stammt aus Randsburg, Kalifornien. Um das Jahr 1933 wurde in dieser Gegend Wollastonit zur Herstellung von Mineralwolle abgebaut.
Der Wollastonitmarkt lässt sich in zwei Hauptrichtungen aufteilen, die sich durch die faserigen Materialaspekte unterscheiden:
Kurzfaseriger Wollastonit, in der Durchmesser - Längenverteilung 1 : 3 bis 1 : 5, ist im Bereich der verstärkenden Füllstoffe äußerst selten zu finden. Diesen Fasern ist hauptsächlich der Bereich Keramik, Metalllegierungen und -verarbeitung als Extender vorbehalten. Die langfaserigen Sorten im Verhältnis 1 : 15 bis max. 1 : 20 sind als Asbest-Ersatzstoff gesucht. Diese Qualitäten finden in Farben, Feuerfestindustrie und Kunststoffen ständig wachsenden Bedarf in Bedarfsgegenständen des täglichen Lebens.
Neben der Faserlänge spielen die Helligkeit und der Glühverlust des Wollastonits bei der Verwendung in den verschiedensten industriellen Bereichen eine eminente Rolle. Die meisten Wollastonit-Qualitäten sind sehr hell und weisen äußerst geringe Verunreinigungen durch Eisenoxide auf. Dementsprechend niedrig ist auch der Fe2O3-Gehalt. Diese Faktoren spielen eine herausragende Rolle bei den meisten Füllstoffen, Beschichtungen und keramischen Zuschlagstoffen. Der Glühverlust muss im keramischen und metallurgischen Bereich auf alle Fälle < 1 % liegen
Die beim Glühen freiwerdenden Gase bestehen meist aus CO2, die auf vorhandene Calcitverbindungen hinweisen. Je mehr von diesen störenden Verbindungen beim Veredelungsprozess herausgefiltert werden, desto bessere Resultate zeigt der Glühverlust.
Funktion:
Die bisher genannten guten Eigenschaften von Wollastonit in Verbindung mit seiner sehr geringen Feuchtigkeitsaufnahme und Wärmeausdehnung, hohen Abriebfestigkeit und monoklinen Kristallstruktur haben folgende Effekte:
Empfohlene Anwendungsgebiete:
Quellenangabe:
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